Übersicht

Finanzielle Förderung

Bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen kann die Weiterbildung gefördert werden

⋅ nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) durch die Investitionsbank S.-H.

⋅ nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) durch einen Bildungskredit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

⋅ durch die Begabtenförderung durch den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD)

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Kosten der Weiterbildung

Für die Teilnahme in Vollzeitform: Zur Zeit 1.890,00 Euro* pro Schulhalbjahr

Für die Teilnahme in Teilzeitform/berufsbegleitend: Zur Zeit 1.380,00 Euro* pro Schulhalbjahr.

Eine monatliche Zahlungsweise ist möglich. An Kosten für Lernmittel (z. B. Bücher) sind je nach Anschaffung ca. 250,00 Euro insgesamt zu veranschlagen.

* Die Preise gelten für Schülerinnen und Schüler, die ihren Erstwohnsitz in Schleswig-Holstein haben, da diese Weiterbildung durch das Land Schleswig-Holstein zum Teil gefördert wird.

Familienfreundliche Förderung von Vollzeitlehrgängen

Bei Vollzeitlehrgängen wird zusätzlich ein einkommens- und vermögensabhängiger Beitrag zum Lebensunterhalt gefördert. Alleinstehende erhalten bis zu 768,00 Euro, wovon 333,00 Euro als Zuschuss gezahlt werden. Für Ehe- und Lebenspartner sowie für jedes Kind gibt es jeweils eine Förderung von bis zu 235,00 Euro.
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Das Aufstiegs-BAföG

Teilnehmende der Lehrgänge der Höheren Berufsbildung sowie der Fachschule für Betriebswirtschaft können sich einkommensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren fördern lassen.

Welche Fördervoraussetzungen müssen erfüllt sein?

Ein Lehrgang ist förderfähig, wenn er auf eine öffentlich-rechtlich geregelte Prüfung vorbereitet und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfasst. Gefördert werden z. B. die weiterführenden Abschlüsse zum/ zur Bilanzbuchhalter/in, Industriemeister/in oder staatlich gepr. Betriebswirt/in. Die Förderung steht auch Bachelorabsolventen, Studienabbrechern und Abiturienten mit Berufspraxis offen. Ausschlaggebend ist die Zulassung zur öffentlich-rechtlich geregelten Prüfung der Aufstiegsfortbildung. Diese ist z. B. bei vielen Aufstiegsfortbildungen mit einschlägiger Berufserfahrung auch ohne Berufsabschluss möglich. Weitere Informationen zu den Förderrichtlinien gibt es unter: www.aufstiegs-bafoeg.de.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren werden mit 40% (bis max. 15.000 Euro) bezuschusst. Außerdem besteht ein Anspruch auf Abschluss eines zinsgünstigen Darlehensvertrages mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über die jeweilige Differenz zum geförderten Betrag. Vom restlichen Darlehen werden bei Bestehen der Prüfung 40% erlassen. Somit können insgesamt fast zwei Drittel der Lehrgangskosten übernommen werden. Für angehende Meister werden zudem die Materialkosten für das Meisterprüfungsprojekt zur Hälfte, maximal mit 2.000 Euro gefördert, davon 40% als Zuschuss.

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